Bewährte Qualität für innovative Lösungen
Seit der Gründung unseres Unternehmens verstehen wir uns als eines der führenden Unternehmen der Latexbranche. Für Sie bedeutet das, dass Sie in PolymerLatex stets einen kompetenten und engagierten Lösungspartner für die Entwicklung neuer Produkte und Anwendungsmöglichkeiten finden.
Das heißt für uns aber nicht nur, dass wir permanent in innovative Produktionsverfahren sowie das Know-how unserer Fachkräfte investieren. Ebenso wichtig ist eine transparente Produktionsstruktur, die sich schnell und flexibel an neuen Anforderungen des Marktes ausrichten kann. Dadurch, und nicht zuletzt durch die vollständig integrierte Arbeit unserer Forschung & Entwicklung, sind wir in der Lage, zukunftsweisende Latextechnologien innerhalb kürzester Zeit zu konkreten Produkten werden zu lassen - und damit zum Kapital für Ihren Markterfolg.
Wir verfolgen ein konsequentes Innovationsmanagement von der Idee bis zur Lösung.
- Unsere Arbeit basiert auf einem konsequenten Produktionskonzept, das die optimalen Rahmenbedingungen für erfolgreiche Weiterentwicklungen schafft.
- Jahrzehntelange Erfahrung und modernste Technologie ermöglichen es uns, den Produktionsprozess immer wieder zu verfeinern und das Spektrum der Anwendungsmöglichkeiten für Produkte zu erweitern.
- Resultat ist ein Portfolio, das Latex höchster Qualität für nahezu alle denkbaren Anwendungsgebiete moderner Latextechnologien umfasst.
Was ist Latex?
Als Latex bezeichnet man eine Dispersion von winzigen Polymerpartikeln in Wasser - eine milchige Flüssigkeit, die zu etwa 50 Gewichtsprozent aus Wasser besteht. Der Durchmesser der Latexteilchen liegt im Bereich von Zehntausendstel-Millimetern. Ihr Kern aus Polymeren ist von einer polaren Hülle umgeben, die mit dem Wasser in Wechselwirkung tritt und so die Dispersion stabilisiert.
Die Dispersion ist derart feinteilig, dass die Polymerkügelchen aus vier Millilitern, also etwa einem Fingerhut voll Latex, hintereinander aufgereiht die Entfernung zwischen Erde und Mond, also fast 400.000 Kilometer, überbrücken könnten.

Die Kunst bei der Herstellung dieser "Milch" besteht darin, je nach Anforderungsprofil ein Polymer auszuwählen, Polymerpartikel der richtigen Größe zu erzeugen und sie mit einer geeigneten Hülle zu umgeben.
Ein großer Vorteil ist, dass Polymerdispersionen lösemittelfreie Systeme sind. Sie bieten einen relativ hohen Polymeranteil in flüssiger Form, ohne die Nachteile des Lösemitteleinsatzes und den üblicherweise damit verbundenen hohen Viskositäten und Emissionen.
Die sehr feine Verteilung der Polymerkügelchen in Wasser mit der daraus resultierenden enormen Oberfläche und die Verfügbarkeit unterschiedlichster Polymere führen zu vielen verschiedenen Anwendungen.
Hier sehen einige Beispiele stellvertretend für eine große Bandbreite genannt:
- Herstellung sehr dünner und gleichmäßiger Beschichtungen
- Verbinden von Grenzflächen unterschiedlichster Materialien
- Einbinden von Pigmenten und Füllstoffen in Beschichtungen, Fasern und Zellulose
Herstellung von Polymerfilmen und -körpern. - Je nach Anwendungsbereich kommen ganz unterschiedliche Latices zum Einsatz.
Was macht Latex?
Latex besitzt durch die riesige Zahl kleinster Teilchen eine gigantische, chemisch modifizierbare Oberfläche. Beim Trocknungsprozess bildet er "klebrige" Polymerfilme. Deshalb sind Kunststoffdispersionen in einzigartiger Weise befähigt, Oberflächen unterschiedlichster Werkstoffe miteinander zu verbinden, zu schützen oder zu veredeln. Durch die Rezeptur für die Rohstoffe und die gezielte Steuerung der Prozessparameter können wir die Anbindung des Latex an unterschiedlichste Oberflächen und die Filmeigenschaften gezielt einstellen.
- In der Papierstreicherei werden mit Latex Pigmente an der Rohpapieroberfläche verankert. Dadurch erhält hochwertiges Papier das gewünschte Erscheinungsbild und lässt sich hervorragend bedrucken.
- In der Teppichindustrie bindet Latex Pigmente an Textilfasern und diese untereinander.
- Mit Latex lassen sich verschiedenste Chemiefasern zu textilen Flächengebilden (Vliesstoffen) verbinden.
- Wasserbasierende Farben und Lacke enthalten Latex, der in dieser Anwendung Pigmente an Oberflächen bindet und somit für einen Oberflächenschutz und die gewünschte Optik sorgt.
Die Aufzählung der Anwendungsgebiete, in denen Latex als Binder zwischen Oberflächen fungiert, lässt sich durch Beispiele aus nahezu allen denkbaren Bereichen erweitern.
Abgerundet wird das Bild durch Anwendungsgebiete, in denen aus reinem Latex Werkstoffe mit einzigartigen Eigenschaften entstehen, die wir im täglichen Leben wiedertreffen. Aus aufgeschäumten Kunststoffdispersionen entstehen elastische, hochwertige Latexmatratzen. In Einmalhandschuhen kommt der reine Film zur Anwendung.
